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Koronare
Herzkrankheit |
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Beim Herzinfarkt lassen Sie sich sofort
mit dem Rettungswagen in eine Klinik bringen, die mit dem Ballonkatheter, dem Stent und wenn erforderlich auch mit
zusätzlichen Spezialmedikamenten die Infarktgefäße wieder öffnen kann.
Röntgenbilder der
Eröffnung einer verschlossenen Kranzarterie Nach dieser Zeit ist der Erfolg deutlich geringer, jedoch wird die Abheilung des Herzinfarktes durch ein wieder eröffnetes Herzinfarktgefäß günstiger gestaltet. Moderne, zum Teil gentechnologisch hergestellte Medikamente zur Hemmung der Gerinnselbildung, sogenannte GPTIIb/IIIa Rezeptorenblocker (z.B. Abciximap, Reopro® u.a.m.), die zusätzlich eingesetzt werden, machen die Ballon-Behandlung des Herzinfarktes noch sicherer und erfolgreicher als bisher.
Die linke Herzkammer zieht sich an der
Vorderwand beim Infarkt nicht mehr richtig zusammen. Ist das
Herzkranzgefäß wieder eröffnet,
kann sich
diese Störung wieder zurückbilden. Durch diese Behandlung kann der betroffene Herzmuskel vor dem Absterben bewahrt und die Pumpleistung des Herzens so weit wieder gestärkt werden, dass auch sehr großer Herzinfarkt überstanden werden können. Ein permanenter 24 Stunden Bereitschaftsdienst für diese Behandlung ist in den großen Kardiologischen Kliniken in Deutschland eingerichtet. Er steht z.B. in unserer Klinik, den Städtischen Kliniken Bielefeld - Mitte bereits seit 1999 für alle betroffenen Patienten über 24 Stunden an 7 Tagen der Woche zur Verfügung. Die Bypassoperation im akuten Herzinfarkt In
Einzelfällen, etwa 3 bis 6% ist eine Bypassoperation die
richtige Herzinfarkt- behandlung.
Moderne Videokonferenz über eine telemedizinischen Verbindung Die Behandlung des akuten Herzinfarkts Die Lyse-Therapie stellt heute die Ausnahme
für die Infarkttherapie dar, da sich in der Regel auch ein Transport über mehr als 100
km in eine Klinik lohnt, die eine Infarktbehandlung mit dem
Ballonkatheter und Stent durchführen kann. Kann eine solche eine Behandlung wegen bestehender Begleiterkrankungen, die eine bedeutsame Risikovermehrung für dies Behandlung bedeuten nicht durchgeführt werden, oder ist der Herzinfarkt so schwer, dass ein unmittelbar lebensbedrohliches Herzversagen sich angekündigt, dann sollte unbedingt der Weg in ein Herzzentrum mit Infarkt-Kathetermöglichkeit gesucht werden, auch wenn ein langer Transportweg besteht. Das gilt ebenso, wenn das EKG während der Lyse zeigt, dass sich das Herzinfarktgefäß nicht kurzfristig wieder öffnet. |
Letzte Bearbeitung durch Dr. Leuner am 20.01.2008